AHO Redaktion Kleintiere & Pferde
Urteil im Welpenhandel-Fall Schweinfurt: Tierschützer erstreiten Kostenerstattung für Tierheim
Bonn (DTB) - Mit dem Urteil des Verwaltungsgerichts Würzburg hat der Deutsche Tierschutzbund Anfang der Woche einen ersten Erfolg erzielt: Das Verwaltungsgericht Würzburg urteilte, dass das Landratsamt Schweinfurt einen Großteil der Kosten für die Versorgung von 25 Hundewelpen tragen muss. Das Tierheim Schwebheim des Tierschutzvereins Schweinfurt hatte die polizeilich beschlagnahmten Welpen aus illegalem Handel versorgt; die Tiere mussten im Auftrag des Landratsamts in Quarantäne gehalten werden. Für die Kosten wollte das Landratsamt jedoch nicht aufkommen.
Amerikanische Faulbrut: Imker muss Bienenvölker töten
Berlin (VG) - Ein Berliner Hobby-Imker muss nach einer Eilentscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin der amtstierärztlichen Anordnung zur Tötung von acht Bienenvölkern Folge leisten. Der Antragsteller hält Bienen, und bei zweien seiner insgesamt zehn Völker war im November die sog. die Amerikanische Faulbrut (Paeniebacillus larvae) festgestellt worden. Darauf ordnete der zuständige Amtstierarzt die Tötung aller Völker an. Der Antragsteller kam der Anordnung nur insoweit nach, als er zwei Bienenvölker abschwefelte. Im Übrigen wandte er sich an das Gericht, da die Anordnung bezüglich der nicht befallenen Bienen seiner Ansicht nach unverhältnismäßig sei.
Das Aujeszky-Virus kommt bei Wildschweinen häufig vor.
Bundesministerin Julia Klöckner: „Auch exotische Tiere müssen artgerecht gehalten werden.“
Berlin (bmel) - Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat mit der so genannten Exopet-Studie die Situation von exotischen Tieren und Wildtieren in Deutschland untersucht, die privat gehalten werden.
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