AHO Redaktion Kleintiere & Pferde
Immer mehr Menschen in Deutschland wollen Jäger werden
Zahl der Prüflinge für Jagdschein binnen zehn Jahren verdoppelt - Niedersachsen Spitzenreiter Osnabrück (ots) - Das Interesse an der Jagd war auch im vergangenen Corona-Jahr ungebrochen groß: Der Deutsche Jagdverband (DJV) verzeichnete nach eigenen Angaben 18.820 Anmeldungen für eine Jagdprüfung. Das berichtet die "Neue Osnabrücker Zeitung". Binnen zehn Jahren hat sich die Zahl der Prüflinge für den Jagdschein nach Verbandsangaben damit fast verdoppelt. Verbandspräsident Volker Böhning teilte der "NOZ" mit: "Nicht erst durch Corona entdecken immer mehr Menschen die heimische Natur und wollen sie schützen." Vielen reiche es nicht, Naturschutz in Form einer Spende vom heimischen Bildschirm aus zu leisten. "Unsere Umfragen zeigen: Wer Jäger wird, will Natur selbst mitgestalten und schätzt Wildbret", so Böhning.
Land NRW fördert Kastration verwilderter Hauskatzen
Unkontrollierte Vermehrung wird damit eingedämmt (LANUV) - Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt seit Jahren Tierschutzeinrichtungen bei der Kastration verwilderter Hauskatzen. Die Kastration ist ein geeigneter Weg, eine unkontrollierte Vermehrung einzudämmen. Zur Fortführung des Förderprogramms stellt das Land NRW im Jahr 2021 insgesamt 200.000 Euro bereit. Verwilderte Katzen vermehren sich stark. Deshalb gewährt das Land Nordrhein-Westfalen Zuwendungen an Tierschutzvereine für die Kastration von Katzen, die in Nordrhein-Westfalen gehalten, versorgt oder sonst als Fundtiere aufgenommen werden. Alle eingetragenen und gemeinnützigen Vereine, die auf dem Gebiet des Tierschutzes in Nordrhein-Westfalen tätig sind, können diese Förderung erhalten.
Bundespolizei befreit 14 Welpen aus misslicher Lage
Lindau (ots) -Am Donnerstagnachmittag (28. Januar) haben Bundespolizisten auf der BAB 96 einen Hundetransport gestoppt und 14 Welpen eingezogen. Zwei Italiener wollten mit den Tieren mehrere tausend Kilometer durch Europa zurücklegen und wiesen fragwürdige Dokumente vor.
LG Osnabrück: Angriff durch nicht angeleinten Hund kann Körperverletzung sein
Osnabrück (LG) – Greift ein nicht angeleinter Hund einen Spaziergänger an, kann das auch strafrechtliche Folgen haben, wie nun ein 24-jähirger Mann aus Quakenbrück vor dem Landgericht Osnabrück erfahren musste. Die 5. Kleine Strafkammer des Landgerichts Osnabrück verurteilte ihn wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldstrafe, nachdem einer seiner Schäferhunde eine Frau zu Fall gebracht hatte […]
Onlinehandel mit Tieren: Portale brauchen einheitliche Standards
Bundesministerin Klöckner lädt Internetplattformen, Tierschutz- und Tierärzteverbände sowie Heimtierbranche zum Runden Tisch - Rückverfolgbarkeit muss verbessert werden, auch Aufklärung der Käufer Berlin (bmel) - Um den illegalen Tier- und Welpenhandel im Internet effektiver zu bekämpfen, hat die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, zu einem Runden Tisch eingeladen. Teilnehmer waren Internetplattformen, Tierschutz- und Tierärzteverbände sowie die Heimtierbranche. Denn das Angebot von Tieren auf Internetplattformen und über Social-Media-Kanäle nimmt zu. Dabei begünstigt das Internet die Möglichkeit von Rechtsverstößen, die den Tierschutz, die Tiergesundheit und den Verbraucherschutz beeinträchtigen können.
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