AHO Redaktion Kleintiere & Pferde
Spulwurmlarven lösen entzündungshemmende Reaktion aus
Auf eine Neurotoxokarose – eine durch den Hunde- und Katzenspulwurm verursachte Erkrankung des Menschen – antwortet der Wirt mit einer entzündungshemmenden Reaktion. [Histologischer Schnitt eines Mäusegehirns mit einer Toxocara-Larve. Foto: Institut für Parasitologie] Hannover (TiHo) - Forscherinnen und Forscher des Instituts für Parasitologie und des Instituts für Lebensmitteltoxikologie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) konnten in einem internationalen Team zeigen, dass bei Mäusen nach einer Spulwurm-Infektion die Konzentration entzündungshemmender Signalmoleküle im Gehirn ansteigt. Professorin Dr. Christina Strube, Leiterin des Instituts für Parasitologie, sagt: „Dass der Wirt auf eine Parasiteninfektion mit einer entzündungshemmenden Immunantwort reagiert, hat uns überrascht. Normalerweise ist das Gegenteil der Fall: Auf einen Parasitenbefall folgt eine Entzündungsreaktion.“ Diese entzündungshemmende Immunantwort ist aber sowohl für den Wirt, als auch für den Parasiten ein Vorteil: Der Wirt schützt sich so vor einer Fehlfunktion des Immunsystems, die zum Beispiel zu einer Autoimmunkrankheit führen kann. Der Parasit überlebt und kann sich weiter vermehren. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher im Fachmagazin PLOS Neglected Tropical Diseases.
Naturnahe Haltung von Pferden
Berlin (hib/EIS) - Die naturnahe Haltung von Pferden lässt sich grundsätzlich mit der Ausbreitung des Wolfes vereinbaren. Pferde seien für den Wolf keine primären Beutetiere. In Offenhaltungen mit Kleinstpferden und bei Abfohlungen im Freien sei es jedoch sinnvoll, eine wolfsabweisende Abzäunung vorzunehmen, heißt es in einer Antwort
Staupe bei Füchsen in Leverkusen: Veterinäramt empfiehlt die Impfung von Hunden
Leverkusen (pm) - In der Stadt Leverkusen ist Staupe bei einem Fuchs festgestellt worden. Bei weiteren Füchsen besteht aufgrund der Krankheitsanzeichen dringender Verdacht auf eine Infektion mit dem Staupevirus. Zu erkennen sind infizierte Tiere an ähnlichen Symptomen wie bei einer Tollwuterkrankung. Sie haben Lähmungserscheinungen oder Krämpfe und oftmals eine Lähmung der Hinterbeine. Die Füchse verlieren jede Scheu vor Menschen. Zusätzlich können betroffene Tiere Schwierigkeiten bei der Atmung zeigen. Die Tierseuche ist für Menschen ungefährlich. Für Hunde ist die Staupe jedoch hochansteckend.
Landeshauptstadt Magdeburg: Bußgeldverfahren gegen uneinsichtigen Hundehalter
Magdeburg (pm) – Das Ordnungsamt hat ein Bußgeldverfahren gegen einen Magdeburger Hundehalter eingeleitet. Er hatte sich am gestrigen Donnerstag in der Halberstädter Chaussee geweigert, die Hinterlassenschaften seines Hundes zu entfernen. Bei der anschließenden Kontrolle wurde zudem festgestellt, dass beide mitgeführten Hunde nicht angemeldet sind und demzufolge auch keine Steuern entrichtet wurden. Eine Haftpflichtversicherung für die […]
Hautpilzerkrankungen bei Hund und Katze
[Die Behandlung einer Pilzinfektion ist nicht ganz einfach. Waschen der Katze gehört dazu. Nicht jede Katze reagiert dabei gelassen. (obs/Bundesverband für Tiergesundheit e.V./BfT/ollegN/istockphoto.com)] (BfT) - Hautpilzerkrankungen (Dermatophytosen) sind bei Hund und Katze weit verbreitet. Der häufigste Erreger ist der Dermatophyt Microsporum canis. Seltener werden Pilze der Gattungen Nannizzia (N.gypsea vormals M. gypseum) und Trichophython nachgewiesen. Die Infektion erfolgt über bestimmte Pilzteile (Arthrosporen oder Hyphen), die sich an Haaren oder Schuppen infizierter Tiere befinden. Tiere können sich folglich durch Körperkontakt infizieren. Außerdem werden die Hautpilze durch die infizierte Umgebung der Tiere (z.B. Teppiche, Polster, Schlafkörbe, Decken) sowie über Zubehör für die Tierpflege (z.B. Kämme, Bürsten) übertragen. Pilzerkrankungen werden durch bestimmte Faktoren wie Stress, zuvor bestehende Hauterkrankungen z.B. durch Parasitenbefall, beengte Unterbringung bei wenig Auslauf, Wurmbefall sowie andere die Immunabwehr schwächende Erkrankungen begünstigt. Die klassischen, aber nicht immer vorhandenen Zeichen, sind runde, sich nach außen ausbreitende und teilweise zusammenfließende Hautveränderungen. In der Mitte dieser Veränderungen heilt die Haut häufig ab und wird dabei etwas dunkler als die Umgebung. Weil die Haarbälge entzündet sind, werden die Haare geschädigt, sie werden stumpf, brechen oder fallen aus. Schuppen und Krusten oder auch Rötungen können vorhanden sein. Diese Krankheitsanzeichen sind jedoch nicht „typisch”, denn andere Parasiten oder Bakterien können dieselben Symptome hervorrufen.
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