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LIVE: Timo Boll spielt im Viertelfinale

Bei den European Games in Minsk kämpfen mehr als 4000 Athletinnen und Athleten in 15 Disziplinen und 200 Wettbewerben um Medaillen. (Alle Infos zu den European Games)

Mit von der Partie ist natürlich auch Deutschland. Der Deutsche Olympische Sportbund schickt 149 Athleten in 13 Sportarten nach Minsk, unter ihnen Hochkaräter wie das Tischtennis-Ass Timo Boll. Dieser ist auch am Dienstag wieder im Einsatz. Aber zuvor geht es im Mixed-Doppel um den Finaleinzug.

Den Auftakt in den Tag machen aber die Kanuwettbewerbe. Dort wollen sich auch Sebastian Brendel und Max Hoff im Kampf um die Medaillen in eine gute Position bringen. Dazu gibt es noch Medaillenentscheidungen im Aerobic, Straßenrad, Judo, Schießen und Trampolin. 

(Hier aktualisieren)

+++ Tamas Gecsoe scheitert im Halbfinale +++

Der deutsche Kanute belegt im Halbfinale den achten Platz und scheidet somit aus dem Wettbewerb aus. Sieger des Rennens ist der Weißrusse Aleh Yurenia. 

+++ Hatz und Denz hintereinander +++

Nico Denz kommt beim Zeitfahren knapp zwei Minuten hinter Gold-Gewinner Vasil Kiryienka aus Weißrussland ins Ziel und reiht sich damit direkt hinter dem zweiten Deutschen Christopher Hatz auf Platz elf ein. Silber und Bronze gehen an Nelson Oliveira aus Portugal und Jan Barta aus Tschechien.

+++ Petrissa Solja scheitert knapp +++

Sieben Sätze braucht die Portugiesin Fu Yu, um sich gegen die Deutsche durchzusetzen. Den letzten Satz entscheidet sie erst nach Einstand mit 13:11 für sich. Für Solja ist so im Viertelfinale Schluss.

+++ Ying Han im Tischtennis-Halbfinale +++

Die Deutsche setzt sich mit 4:1 Sätzen gegen die Niederländerin Jie Li durch.

+++ Vierer-Kanutinnen belegen Platz zwei +++

Auch die Kanufahrerinnen in der deutschen Mannschaft gestalteten den Tag weiterhin erfolgreich. Im Vorlauf belegen sie hinter den Weißrussinnen den zweiten Platz und stehen nun im Finale.

+++ Nico Denz geht als letzter von der Startrampe +++

Beim Zeitfahren der European Games rollt der Deutsche als letzter des Fahrerfeldes von der Startrampe und den Kampf gegen die Uhr auf seinem Rad aufnehmen.

+++ Deutsche Zweier-Kanadierinnen belegen Platz zwei +++

Lisa Jahn und Ophelia Preller kommen im Vorlauf hinter dem ungarischen Kanadier ins Ziel. 

+++ Christopher Hatz auf dem Rad im Ziel +++

Der Deutsche landet mit gut eineinhalb Minuten Rückstand vorerst auf Platz sechs.

+++ Deutsche im Vierer-Kanu am Start +++

Die deutsche Mannschaft gewinnt den Vorlauf und steht somit im Finale.

+++ Für Christopher Hatz beginnt der Kampf gegen die Uhr +++

Der Deutsche macht sich auf den Weg auf die rund 28 Kilometer lange Zeitfahrstrecke.

+++ Schützen-Duo verpasst Medaille +++

Isabella Straub und Maximilian Dallinger verpassen eine Medaille im Finale am Gewehr über 50 Meter. Sie verpassen knapp die Qualifikation für den Kampf um Bronze.

+++ Deutscher Ringer im Halbfinale +++

Im Freistil bis 86 Kilogramm steht Ahmed Dudarov im Halbfinale. Dort trifft er auf den Weißrussen Ali Shabanau. Im Viertelfinale setzt sich der Deutsche gegen den Spanier Naskidaeva Taimuraz Friev surch.

+++ Marlen Reusser holt Gold beim Kampf gegen die Uhr +++

Die Schweizerin legte gleich mit der ersten überhaupt abgenommenen Zeit die Bestzeit hin und verweist so Chantal Blaak aus den Niederlanden und die Britin Hayley Simmonds auf die Plätze. Beste Deutsche wird Clara Koppenburg auf Rang acht mit rund zweieinhalb Minuten Rückstand.

+++ Schweizerin legt erste Zeit beim Zeitfahren vor +++

Marlen Reusser überquert als Erste beim Zeitfahren auf dem Rad die Ziellinie und legt mit etwas mehr als 36 Minuten eine echte Top-Zeit hin. Die Deutsche Christa Riffel liegt nach ihrer Zwischenzeit aktuell auf Platz zwölf.

+++ Elena Richter scheidet am Bogen gegen Michelle Kroppen aus +++

Michelle Koppen setzt sich mit 6:2 gegen Elena Richter am Recurvebogen durch. Kroppen steht damit im Viertelfinale.

+++ Deutsches Mixed-Duo im Finale beim Tischtennis +++

Petrissa Solja und Patrick Franziska stehen beim Mixed-Tischtennisturnier im Finale gegen das rumänische Duo. Sie gewinnen ihr Match gegen die Slowaken mit 3:1 nach einem deutlichen 11:4 im letzten Satz. Eine Medaille haben die Deutschen somit auf jeden Fall sicher.

+++ Solja und Franziska gewinnen Satz drei +++

Das deutsche Mixed-Team gewinnt den dritten Satz nach Einstand mit 13:11 und führen nun insgesamt mit 2:1.

+++ Duo Straub und Dallinger am 50 Meter-Gewehr im Finale +++

Das deutsche Mixed-Duo Isabella Straub und Maximilian Dallinger haben sich für das Finale am 50-Meter-Gewehr qualifiziert. Das Schützen-Duo belegt im Halbfinale hinter dem russischen Duo den zweiten Platz.

+++ Elena Richter beim Bogenschießen +++

Die Sportsoldatin gewinnt mit 6:0 gegen die Aserbaidschanerin Ozay Gasimova. Im Viertelfinale trifft sie nun auf Michelle Kroppen. Das Viertelfinale findet somit auf jeden Fall mit deutscher Beteiligung statt. Lisa Unruh tritt um 15:15 gegen die Rumänin Beatrice Miklos am Recurve-Bogen an.

+++ Zweiter Satz geht an die Slowaken +++

Im zweiten Satz unterliegen Solja und Franziska mit 6:11. Insgesamt steht es nun 1:1.

+++ Petrissa Solja und Patrick Franziska gewinnen ersten Satz beim Tischtennis +++

Beim Halbfinalmatch gegen die Slowaken Lubomir Pistej und Barbora Balazova mit 11:6.

+++ Kanadier-Duo belegt Platz drei +++

Öltze und Kretschmer fahren hinter dem ukrainischen und russischen Boot ins Ziel.

+++ Yul Öltze und Peter Kretschmer im zweier Kanadier über 1000 Meter +++

Deutsches Duo hofft auf die Qualifikation für die nächste Runde.

+++ Hoff und Schopf gewinnen Vorlauf +++

Damit sind die beiden deutschen Kanuten direkt für das Finale über 1000 Meter qualifiziert.

+++ Deutsches zweier-Kanu über 1000 Meter am Start +++

Das Duo Max Hoff und Jacob Schopf hofft sich für die nächste Runde zu qualifizieren.

+++ Es wird ernst für Franziska/Solja +++

Das deutsche Mixed-Duo Patrick Franziska und Petrisssa Solja kämpft ab 9.45 Uhr im Tischtennis um den Finaleinzug. Gegner im Halbfinale sind Tristan Flore und Laura Gasnier aus Frankreich.

+++ Brendel schon im Finale +++

Olympiasieger Sebastian Brendel ist über 1000 m im Kanadier schon im Finale. In seinem Vorlauf landete er mit einer kontrollierten Leistung auf dem 3. Platz, insgesamt lieferte er die viertschnellste Zeit ab und darf damit das Halbfinale auslassen. Um Edelmetall geht es für ihn am Mittwoch um 9.20 Uhr.

+++ Gecsoe im Kajak weiter +++

Der deutsche Starter Tamas Gecsoe hat im Kajak über 1000 m zwar im Vorlauf nur den sechsten Platz belegt - die Quali für das Halbfinale hat er damit trotzdem in der Tasche. Um 14.30 Uhr steigt sein Lauf.

+++ Qualifikation der Schützen +++

Für die Gewehrschützen geht es ab 8 Uhr in der Team-Qualifikation zur Sache. Für Deutschland sind die Duos Selina Gschwandtner / Andre Link und Isabella Straub / Maximilian Dallinger am Start.

+++ Dienstag, 25. Juni 2019 +++

Kanu: Unter anderem mit Sebastian Brendel und Max Hoff, ab 8 Uhr
Sportschießen: Mit Team-Entscheidung im Gewehr, ab 8 Uhr
Straßenrad: Zeitfahren der Damen und Herren, ab 9 Uhr
Tischtennis: Mit Entscheidungen im Mix-Doppel, ab 9 Uhr
Judo: Mit Entscheidungen, ab 9.55 Uhr
Beachsoccer: Gruppenphase, ab 13 Uhr
Leichtathletik: Viertelfinals, ab 13 Uhr
Trampolin: Mit Entscheidungen, ab 14 Uhr
Aerobic: Entscheidung in der gemischten Gruppe, ab 18.30 Uhr

+++ Herzlich willkommen +++

Willkommen zum fünften Tag der European Games.

Die Wettbewerbe in Minsk laufen seit 8 Uhr und SPORT1 ist LIVE im Free-TV dabei. Neben der Berichterstattung im TV versorgt Sie SPORT1 wie gewohnt auch im LIVETICKER mit allen wichtigen Infos.

So klappt es mit dem Sport auch bei großer Hitze

35 Grad, 38 Grad, 40 Grad, da wird Michele Ufer gerade erst warm. Er kommt soeben vom mittäglichen Jogging, "eine Stunde", abends geht es noch mal raus.

Der Extremläufer ist bei bis zu 54 Grad durch die Kalahari-Wüste gehetzt, er hält Vorträge über Sportpsychologie auf dem Ergometer in der Sauna (!) - da ist die heißeste Hitzewelle ein Kindergeburtstag. Normalbürger hingegen bei Belastung kurz vor dem Kollaps.

"Das kommt ganz darauf an, ob ich eine Hochleistungsmaschine bin - oder ob ich den Körper von Herrn Müller nebenan habe", sagt Professor Ingo Froböse von der Sporthochschule Köln im SID-Gespräch. Generell gilt: "Direkte Sonneneinstrahlung gilt es zu meiden, die ist viel entscheidender als die Temperatur." Also: "Cap auf, Kopf und Nacken schützen, Oberkörper bekleiden. Trinke ausreichend, passe das Tempo an." 

Viel Flüssigkeit mit Mineralien und Salze

Denn eben nicht jeder besitzt eine "Hochleistungsmaschine" wie Michele Ufer. Oder Jan Frodeno. Der Triathlon-Olympiasieger wohnt in Girona bei Barcelona, speziell, "um in warmen und heißen Bedingungen zu trainieren und zu leben". Er richtet auch in diesem Jahr alles auf den Ironman auf Hawaii aus, diese perverse Hitze-Ausdauer-Schlacht der Marathonmänner- und Frauen. 

Gesund ist das nicht. "Wir als Profi-Athleten sind es aber gewohnt", sagte Frodeno dem SID. Wichtig sei, "dass man vor und im Rennen viel Flüssigkeit zu sich nimmt, aber Salze und Mineralien nicht vergisst". Denn ohne rauscht das Wasser einfach durch den Körper hindurch. 

Bei der WM der Fußballerinnen ist zu sehen, wie bei Verletzungspausen 21 Spielerinnen an die Seitenlinie stürmen, um Elektrolyt-Getränke zu sich zu nehmen. Derzeit gibt es in Frankreich ein Aufatmen. "Ich bin froh, Hitze verbraucht extrem viel Energie", sagt Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg. Doch nun folgen Tage mit bis zu 37 Grad. Beim Afrika-Cup in Ägypten klappte bereits Nigerias Flügelstürmer Samuel Kalu dehydriert zusammen, die Profi-Gewerkschaft Fifpro fordert zusätzliche Trinkpausen: "Die Gesundheit wird gefährdet."

Höchsttemperatur gegen 18 Uhr

Deutschland ächzt. Trainingseinheiten vieler Sportarten werden abgesagt oder in den Abend verlegt, wobei ein gängiger Irrtum das Meiden der Mittagshitze ist: Die Höchsttemperatur des Tages wird gegen 18 Uhr erreicht. 

Was also tun? Besonders Hobbysportler setzen sich Gefahren aus. "Schatten und regelmäßige Pausen sind Pflicht", betont Froböse. Sonst droht der Sonnenstich: "Der Kopf überhitzt, es gibt Halluzinationen. Im schlimmsten Fall einen Hitzschlag, eine akute Notfallsituation: Man muss sofort ins Krankenhaus."  

Profis sind abgehärtet, doch sie leiden ebenfalls. Bei den Australian Open ist es im Tennis immer extrem, Wimbledon steht vor der Tür, die Tour de France der Radfahrer, der CHIO der Reiter in Aachen, der Zehn- und Siebenkampf in Ratingen. Alles womöglich in Affenhitze.

Ufer: Mentale Tricks bei Hitze

Ufer, der nicht nur 250 km durch die Wüste, sondern für eine WDR-Doku auch durchs Kühlhaus eines Spinatherstellers lief, setzt bei extremer Wärme auf mentale Tricks: "Ich stelle mir dann vor, ich laufe an der Hand meiner Frau morgens im Tau über eine Alpenwiese."

Er demonstriert die Autosuggestion am Zitronen-Experiment: Man stelle sich vor, man habe eine sonnengelbe, reife Zitrone gekauft. Man schneidet sie mit scharfem Messer auf, der Saft fließt übers Schneidebrett, man führt die Zitrone zum Mund - und beißt hinein. Schon spannen sich sämtliche Kiefermuskeln an. 

Es lässt sich aus Sicht des Extremläufers relativ leicht sagen: Ufer ist bei aller Vorsicht "kein Freund davon, übermäßig zu dramatisieren". Es gebe Kollegen, "die von Getränkeherstellern gesponsert werden und 75-mal gestorben sind, die sich drei Meter vor dem Ziel im Sand einbuddeln, um nicht zu ertrinken", berichtet er lachend. "Da denke ich: Habt ihr noch alle Tassen im Schrank?" 

Andere werden sich das bei ihm fragen.

Lampard vor Rückkehr zu Chelsea

Der Rückkehr von Frank Lampard zum FC Chelsea steht offenbar nichts mehr im Wege. Derby County hat seinem Teammanager die Erlaubnis erteilt, mit den Blues über den vakanten Job des Cheftrainers zu verhandeln. Das teilte der Zweitligist mit.

Sarri zieht es zu Juventus Turin

Chelsea ist nach dem Wechsel von Maurizio Sarri zum italienischen Rekordmeister Juventus Turin auf der Suche nach einem neuen Coach. Mit der Freigabe für Lampard (41) sollte die Fahndung "schnell" zu einem Ende kommen, schreibt Derby in seiner Stellungnahme.

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Lampard war 13 Jahre als Profi für Chelsea aktiv und gewann mit dem Klub neben der Champions League (2012) und Europa League (2013) drei Meisterschaften sowie viermal den FA Cup.

In Derby war er seit vergangenem Sommer erstmals als Teammanager tätig und verpasste den Aufstieg in die Premier League denkbar knapp im Playoff-Finale gegen Aston Villa mit Co-Trainer John Terry, seinem langjährigen Mitspieler bei den Blues.

Ballack als Co-Trainer im Gespräch  

Als möglicher Lampard-Assistent bei Chelsea ist Michael Ballack (42) im Gespräch. Der frühere DFB-Kapitän spielte vier Jahre an der Seite von Lampard für die Londoner. Derzeit erwirbt er in Wales die UEFA-B-Lizenz. Zu Lampards Geburtstag vor wenigen Tagen gratulierte Ballack via Soziale Medien mit dem Satz: "Wir sehen uns bald!"

Joshuas Sparringspartner nach pikantem Gerücht bedroht

Die sensationelle Niederlage des früheren Box-Weltmeisters Anthony Joshua gegen Andy Ruiz Jr. hatte unangenehme Folgen für einen seiner Sparrings-Partner.

Der US-Amerikaner Joey Dawejko berichtet, dass er nach dem Kampf Morddrohungen bekommen hätte. Der Grund: Gerüchte, dass Dawejko Joshua beim Training k.o. geschlagen hätte.

Joshuas Promoter dementierte diese Gerüchte - was aber nichts daran änderte, dass sich gegen Dawejko Hass entlud.

"Ich und Anthony Joshua sind cool"

"Ich habe Todesdrohungen und alles Mögliche bei Instagram bekommen", sagte der 29-Jährige in einem Interview mit Fight Hype.

Dawejko selbst wollte ansonsten nichts zu den Gerüchten sagen ("Ich respektiere Anthony Joshua, darüber rede ich nicht, keine Geschichten aus dem Sparring"), versicherte aber: "Ich und Anthony Joshua, wir sind cool, wir waren Freunde im Camp und so ist es geblieben, ich hoffe, er sieht das auch so und weiß, dass ich auf seiner Seite stehe."

Was Dawejko tatsächlich kann, darf er am 27. Juli gegen den ehemaligen Cruisergewichts-Weltmeister Murat Gassiev beweisen, der ins Schwergewicht wechselt.

Dawejko hat durchwachsene Bilanz

Bislang hat Dawejko in 30 Profikämpfen eine durchwachsene Bilanz (19 Siege, 7 Niederlagen, 4 Unentschieden). Spekulationen, dass die Ansetzung seines bislang größten Fights in irgendeiner Form mit den Gerüchten um Joshua zu tun hat, tritt Dawejko auch noch entgegen.

"Leute verbreiten jetzt die Verschwörungstheorie, dass Eddie Hearn mir das Angebot gegen Gassiev gemacht hat wegen dem, was im Camp passiert sein soll. Als Knochen, den er mir hinwirft oder irgendwas", führt Dawejko aus: "Nichts davon stimmt." Der Kampf sei schon vor längerer Zeit fixiert worden.

Joshua soll im Lauf des Jahres die Chance zur Revanche gegen Ruiz erhalten, der ihm im Madison Square Garden in New York die WM-Titel der Verbände WBO, WBA und IBF abnahm.

Hillsborough-Katastrophe: Neuer Prozess angeordnet

Ein britisches Gericht hat die Wiederaufnahme des Prozesses gegen den Polizeibeamten, der die Sicherheit rund um die Hillsborough-Katastrophe verantwortet hatte, angeordnet. "Ich genehmige eine Wiederaufnahme des Verfahrens gegen den Angeklagten David Duckenfield", sagte Richter Peter Openshaw am Dienstag.

Der Prozess soll am 7. Oktober am Preston Crown Court in der Nähe von Liverpool beginnen.

Duckenfield wird vorgeworfen, für 95 der insgesamt 96 Todesfälle verantwortlich zu sein. Das letzte Opfer starb mehr als ein Jahr nach der Katastrophe und kann rechtlich nicht mit dem Fall in Verbindung gebracht werden. Der mittlerweile 74-Jährige entging im April einer Strafe wegen fahrlässiger Tötung, nachdem ein Gericht nach einem zehnwöchigen Verfahren zu keinem Urteil gekommen war.

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Reds-Anhänger zu Tode gequetscht 

Vor dem Halbfinale im FA Cup am 15. April 1989 zwischen dem FC Liverpool und Nottingham Forest im nordenglischen Sheffield war es zu einem Gedränge und einer Massenpanik gekommen. Dabei wurden die Reds-Anhänger im Gästeblock zu Tode gequetscht. Die Polizei hatte ein Tor geöffnet, durch das etwa 2000 zusätzliche Fans auf die ohnehin überfüllte Liverpool-Tribüne strömten.

Es wurde bereits gerichtlich festgestellt, dass ein "Fehler in der polizeilichen Planung" - und eben nicht das Verhalten der Fans - die Ursache für die Tragödie gewesen war.

So wurde Nowitzkis Erbe im Eiltempo zum NBA-Superstar

Die Karriere von Luka Doncic zum Durchklicken:

Erdrutsch-Sieg für Luka Doncic bei den NBA-Awards!

Der Super-Neuling der Dallas Mavericks hat mit 98 von 100 möglichen Stimmen den Titel als "Rookie of the Year" abgeräumt.

Nach einer grandiosen ersten Saison in der NBA ist es für den Slowenen der verdiente Lohn.

21,2 Punkte, 7,8 Rebounds und 6,0 Assists legte Doncic im Schnitt auf - der einzige Rookie mit mindestens 20-7-6 war Legende Oscar Robertson.

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Schon jetzt gilt der 20-Jährige als kommender NBA-Superstar. Er spielt bei den Dallas Mavericks eine überragende Saison. Vor seinem Schritt in die USA brach er bei Real Madrid die Rekorde.

SPORT1 blickt auf seinen bisherigen Werdegang zurück

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