Voltaire Netzwerk
Die Briten und die "Farben-Revolution" in Hongkong
Seit der Übertragung der Souveränität vom britischen Empire auf die Volksrepublik China ist Hongkong – mit Macao - eine von zwei chinesischen Sonderverwaltungszonen. Gemäß den Abkommen von 1997 hat Peking die westliche Demokratie in Hongkong etabliert, die Hongkong nie zuvor gekannt hatte. Zum ersten Mal wurde das Parlament vom Volk gewählt. Wenn die Übergabe Hongkongs an China auch eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Bevölkerung mit sich gebracht hat, ist diese jedoch kulturell mehr (...)
Australien könnte der NATO beitreten
Das Atlantische Bündnis wird rund um China mittlere Distanz-Atomraketen bereitstellen. Das war der tiefe Sinn des Rückzugs der Vereinigten Staaten von dem INF-Vertrag, der nur von Russland und nicht von China unterzeichnet worden war. Der US-Verteidigungsminister Mark T. Esper und sein Kollege, der Staatssekretär Mike Pompeo haben sich vom 3. bis zum 5. August nach Australien begeben. Der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, der vom 6. bis 8. August dort anwesend war, hat sich ihnen (...)
Länder schwächen durch Manipulation der Demokratie
Es ist jetzt systematisch: wenn Menschen jeglicher Art ihren Widerstand gegen die Macht ihres Landes zum Ausdruck bringen (außer in den "Fünf Augen" Ländern ), gleichgültig welches Land, übernehmen NED-nahe Gruppen ohne deren Wissen die Kontrolle über die Demonstranten. Diese Strategie hat nichts mit der besonderen Situation der betroffenen Länder zu tun, noch mit der Legitimität oder der Unrechtmäßigkeit der Forderungen. In Hongkong hat die Unabhängigkeitsbewegung die Flagge der ehemaligen (...)
Die Türkei verzichtet ein zweites Mal auf das Kalifat, von Thierry Meyssan
Im Islam fällt die Rolle des Papstes keinem Theologen zu, sondern wie im Christentum in der römischen Zeit, dem mächtigsten Staatoberhaupt. Die Funktion des Kalifen ist daher mehr eine politische Angelegenheit als eine spirituelle geworden. Nachdem Präsident Erdoğan geglaubt hatte, dass das Kalifat Daesch der Türkei die Möglichkeit anbot, die osmanische Größe wiederzuerlangen, hat er verstanden, dass es im Gegenteil sein Land in die Barbarei stürzt.
Macron behauptet, für die USA mit Iran zu sprechen
Der Presse zufolge hätte der französische Präsident, Emmanuel Macron, seinem iranischen Amtskollegen, Scheich Hassan Rohani, angeboten, Präsident Donald Trump auf dem Biarritz-G7-Gipfel, Ende August zu treffen. Obwohl keine iranische Delegation zu diesem diplomatischen Treffen eingeladen wurde. Donald Trump reagiert heftig und hat getweetet: " Iran hat große finanzielle Probleme. Sie wollen verzweifelt mit den Vereinigten Staaten sprechen, aber sie erhalten gemischte Signale von allen jenen, (...)
Doha Bank verklagt wegen Al-Kaida Finanzierung in Syrien
Eine Beschwerde wurde in London gegen die Doha Bank und Moataz Al-Khayyat eingereicht, wegen des Versandes von sehr großen Geld-Summen an die al-Nusra Front (Al-Qaida in Syrien) und daher ihre Gräueltaten finanziert zu haben [1]. Der Hauptsitz der Bank ist ein Gebäude, das das "D" der Doha Bank wiedergibt. Es erscheint auf allen Fotos der katarischen Hauptstadt. Die Doha Bank gehört Katar über seine souveräne Investmentfonds (Qatar Investment Authority). Mehrere königliche Familienmitglieder (...)
Saudi Arabien gegen die Türkei
Laut Middle East Eye würde Saudi Arabien ein Plan ausgeheckt haben, um das positive Image des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan zu zerstören. Dies entspricht einem vertraulichen Dokument des Emirates Policy Center, das das Magazin einsehen konnte. Mehrere Arabische Zeitungen machen eine Verbindung zwischen diesem Plan und dem Einfuhr-Verbot, das gerade durch Saudi-Arabien erlassen wurde, für zwölf Tage bei hohen Temperaturen, für 80 Container, die vor allem leicht verderbliche (...)
Achtung: die Finanzfirma der elektronischen Zahlungen setzt das Voltaire Network-Konto aus
Die Finanzfirma des elektronischen Zahlungsverkehrs, Inhaberin des offenen Kontos von Alain Benajam, hat gerade die Spenden-Sammlung zur Unterstützung von Voltairenet.org ausgesetzt, bis diese "ungewöhnliche Operation" geklärt ist. Wir bitten Sie, vorübergehend Ihre Spenden per Überweisung einzustellen. Es ist jedoch möglich, weiterhin PayPal zu verwenden.
Die Türkei bereitet sich auf eine Invasion in Nordsyrien vor
Die türkische Armee bereitet sich vor in Nordsyrien, östlich des Euphrat, einzudringen. Präsident Erdogan hat am 1. August einen Verteidigungsrat geleitet und neue Generaloffiziere für die Operation ernannt. Die türkische Regierung hat am 3. August 2019 den US-amerikanischen Vorschlag der gemeinsamen Kontrolle des besetzten Gebietes, der sogenannten "Rojava“, abgelehnt; Diese soll durch eine neu angekommene kurdische Bevölkerung regiert werden. In den 1980er Jahren betrachtete die Türkei die (...)
Die Türkei wird sich weder auf die NATO noch auf die OKVS ausrichten, von Thierry Meyssan
Nach drei Jahren relativen Rückzugs von der internationalen Szene hat die Türkei ihren Weg genauer dargelegt. Während sie weiterhin Mitglied der Atlantischen Allianz und unter ihrem integrierten Kommando verbleibt, beabsichtigt sie ihre Unabhängigkeit in Anspruch zu nehmen. Sie wird Befehle weder von der Atlantischen Allianz, noch von der Organisation des Vertrags für kollektive Sicherheit (OKVS) annehmen. Was die Innenpolitik betrifft, will sie, obwohl sie sich selbst als muslimisch definiert, die Minderheiten auf nationaler Ebene integrieren und die den Vereinigten Staaten unterstehenden Elemente bekämpfen.
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